Angler werden in Bayern
Wenn du aus dem Freistaat Bayern kommst und angeln gehen möchtest, haben wir hier alle wichtigen Informationen für dich zusammengefasst. Erfahre, wie du in Bayern deinen Angelschein / Fischereischein machen kannst, welche Kosten auf dich zukommen und ob du in Bayern auch ohne Angelschein angeln darfst. In Bayern benötigst du in der Regel einen Fischereischein auf Lebenszeit, den du nach einer bestandenen staatlichen Fischerprüfung bei deiner Wohnortgemeinde beantragen kannst. Zusätzlich brauchst du für das jeweilige Gewässer einen Erlaubnisschein (Angelkarte)
- Anglerwerden.de >
- Bundesland >
- Berlin
Die schönsten Angelgewässer in Bayern - Angeln in Bayern
Bayern zählt zu den abwechslungsreichsten Angelregionen Deutschlands. Vom kristallklaren Alpensee über große Flüsse wie die Donau bis hin zu weitläufigen Stauseen bietet der Freistaat ideale Bedingungen für Einsteiger und erfahrene Angler. Ob Hecht, Zander, Forelle, Karpfen oder Wels – in Bayerns Gewässern kommen nahezu alle heimischen Fischarten vor. Für die meisten Gewässer benötigst du neben deinem Fischereischein außerdem einen gültigen Erlaubnisschein des jeweiligen Gewässerbewirtschafters.
Chiemsee – Angeln am Bayerischen Meer
Der Chiemsee ist der größte See Bayerns und wird nicht ohne Grund als „Bayerisches Meer“ bezeichnet. Mit seiner beeindruckenden Alpenkulisse und einer Wasserfläche von rund 80 Quadratkilometern gehört er zu den beliebtesten Angelgewässern des Freistaats.
Im Chiemsee leben zahlreiche Fischarten, darunter Hecht, Zander, Barsch, Renke, Aal und Karpfen. Besonders bekannt ist der See für seine Renkenfischerei, die viele Angler aus ganz Deutschland anzieht. Neben dem Uferangeln bietet sich auch das Bootsangeln an, da viele interessante Angelplätze weiter draußen liegen.
Das Angeln am Chiemsee verbindet Naturerlebnis und vielseitige Fischerei auf einzigartige Weise. Vor dem Angeln solltest du jedoch die jeweiligen Schonzeiten und Fangbestimmungen beachten, da diese je nach Gewässerabschnitt unterschiedlich geregelt sein können.
Die Donau – Angeln am zweitlängsten Fluss Europas
Die Donau durchzieht Bayern auf einer Länge von rund 380 Kilometern und zählt zu den vielseitigsten Angelgewässern des Landes. Von Ulm bis Passau wechseln sich ruhige Flussabschnitte, Staustufen und naturbelassene Bereiche ab, wodurch unterschiedlichste Fischarten ideale Lebensräume finden.
Zu den häufigsten Fängen gehören Hecht, Zander, Barsch, Wels, Karpfen, Aal und Rapfen. Vor allem die Donau rund um Regensburg genießt unter Raubfischanglern einen ausgezeichneten Ruf, da dort regelmäßig kapitale Zander und Welse gefangen werden.
Wer an der Donau angelt, sollte sich vorab über die jeweiligen Fischereirechte informieren. Die einzelnen Flussabschnitte werden von verschiedenen Vereinen und Pächtern bewirtschaftet, weshalb unterschiedliche Erlaubnisscheine erforderlich sein können.

Brombachsee – Angeln am beliebten Fränkischen Seenland
Der Große Brombachsee im Fränkischen Seenland gehört zu den modernsten Freizeitgewässern Bayerns und ist gleichzeitig ein hervorragendes Angelrevier. Seine weitläufigen Uferbereiche sowie zahlreiche Buchten bieten ideale Voraussetzungen für unterschiedliche Angelmethoden.
Hier lassen sich Hecht, Zander, Barsch, Karpfen, Schleie und Wels fangen. Besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden stehen die Chancen auf Raubfische oft sehr gut.
Durch die gute Infrastruktur mit Parkplätzen, Bootsverleih und Angelstegen eignet sich der Brombachsee auch hervorragend für Einsteiger, die ihre ersten Erfahrungen an einem größeren Gewässer sammeln möchten.